Rentenversicherung ab 55 Jahre

Auch wer schon 55 Jahre oder älter ist, kann noch etwas für seine spätere Rente tun. Ab diesem Alter sollte man aber von Kapitallebensversicherungen Abstand nehmen, da diese für die Kapitalbildung aufgrund der geringen Verzinsung ohnehin ungeeignet sind. Ist der Versicherungsnehmer schon älter als 55 Jahre, sind zudem die Beiträge für den Todesfallschutz sehr hoch. Besteht noch kein Todesfallschutz für die Kinder und den Ehepartner, kann auch eine günstige Risikolebensversicherung abgeschlossen werden.

Besser ist der Abschluss einer privaten Rentenversicherung. Auch ein Versicherungsnehmer ab 55 Jahren kann damit seine spätere Rente noch aufbessern. Allerdings kommt nur eine Rentenversicherung mit fester Verzinsung in Frage. Eine fondgebundene Rentenversicherung ist risikoreicher und nur für Jüngere zu empfehlen. Der Grund ist, dass mittelfristige Kursverluste der Fonds die spätere Rente drücken. Jüngere haben dagegen wesentlich mehr Zeit, diese Verluste auszusitzen, denn nur langfristig entwickeln sich die Aktien- und Finanzmärkte nach oben.

Auch ein Banksparplan kommt als Alternative zur privaten Rentenversicherung in Frage. Hier bietet sich der Vorteil, das bei Ablauf der Sparphase der gesamte Betrag auf einmal zur Verfügung steht. Aber auch eine private Rentenversicherung kann bei Rentenbeginn eine größere Einmalzahlung leisten. Meist kann dies bei Abschluss individuell vereinbart werden.

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